16.05.2002

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JoWooD hat Interesse an Phenomedia

Von der Insolvenz des deutschen Computerspiel-Entwicklers Phenomedia könnte der österreichische Konkurrent JoWooD profitieren.

Das börsennotierte Unternehmen, mit Phenomedia bisher über eine Betriebspartnerschaft verbunden, zeigt nun Interesse an den Entwicklungsverträgen des Moorhuhn-Erfinders mit anderen Software-Studios.

Moorhuhn-Pleite "kein wirkliches Problem"

Sollte Phenomedia übernommen werden, werde JoWooD aber die Vertriebspartnerschaft mit dem deutschen Unternehmen wie gehabt weiterführen.

Selbst für den Fall, dass der Masseverwalter das Unternehmen stilllegen und das Angebot von JoWooD zur Übernahme der Verträge ablehnen sollte, gibt sich Deisenhammer gelassen.

Geld von JoWooD an Phenomedia würde erst bei Lieferung der Spiele fließen. Sollte die Lieferung nicht erfolgen, würde JoWooD die dadurch frei gewordenen Budgets in andere Spiele investieren.

"Die Chancen stehen derzeit gut, dass wir Ersatz für die Phenomedia-Spiele bekommen würden", so Deisenhammer, der deshalb insgesamt in der Phenomedia-Pleite für JoWooD "kein wirkliches Problem" sieht.