16.05.2002

T-DRAUSSEN

Bildquelle: fuZo

Gerüchte über Stellenabbau bei T-Mobile

Die Gerüchte über einen massiven Stellenabbau bei der Deutschen Telekom reißen nicht ab.

Die "Financial Times Deutschland" berichtet in ihrer Donnerstag-Ausgabe, dass der Konzern kurzfristig bis zu 30.000 Stellen streichen wolle.

Insider spricht von "Marktanpassung"

Zu solchen Berichten kommt aus der Bonner Konzernzentrale regelmäßig die gleiche Aussage. "Zu Spekulationen nehmen wir keine Stellung", sagte Unternehmenssprecher Ulrich Lissek.

"Die Telekom will Stellen in einem weit größeren Stil abbauen als bislang geplant", wurde ein Sprecher der Gewerkschaft ver.di zitiert.

Laut Lissek gebe es aber mit dem Betriebsrat eine Abmachung über den Ausschluss von betriebsbedingten Kündigungen bis 2004.

Die Verringerung des Personalbestandes nannte Lissek ein "ganz normales Tagesgeschäft". Binnen weniger Jahre habe die Telekom, hervorgegangen aus Teilen der früheren Bundespost, ihre Belegschaft von 230.000 auf 170.000 Stellen verringert.

Seit 1990 habe das Unternehmen jährlich im Durchschnitt 10.000 Arbeitsplätze gestrichen, sagte Lissek. Der Abbau werde auch in Zukunft weitergehen.