Chipcards mit Foto-Blitzlicht knacken
Britischen Forscher ist es nach eigenen Angaben gelungen, gängige Chipkarten, wie sie etwa für Bankomat-Karten verwendet werden, mit Hilfe eines Kamera-Blitzlichts und eines Mikroskops zu knacken.
Die Forscher von der Universität Cambridge fanden eher zufällig heraus, dass ein Blitz den Rechenvorgang im Chip unterbricht. Daraufhin entfernten sie die Schutzschicht vom Prozessor und richteten den Blitz durch ein Mikroskop gezielt auf bestimmte Transistoren.
Sergei Skorobogatov und Ross Anderson wollen so den "Private Key" mittels "Reverse Engineering" geknackt haben.
Angeblich haben einige Hersteller von Chipkarten die Sicherheitslücke bereits eingestanden.
SIM-Karten gehackt
Erst letzte Woche hatten IBM-Forscher eine Methode demonstriert, mit der sich SIM-Karten von Mobiltelefonen in wenigen Minuten auslesen und damit klonen lassen.
Statt den Algorithmus zu knacken, nutzen die IBM-Forscher diverse Hintertüren.
Die SIM-Card selbst, ein Karten-Lesegerät, PC und entsprechende Software sind Voraussetzungen für einen erfolgreichen Hack. Zudem muss der Kartenleser die Stromaufnahme und die von der Karte erzeugten elektromagnetischen Felder messen können.
IBM knackt SIM-Karten
