13.05.2002

MOBILFUNK

TI kämpft um Condat-Übernahme

Texas Instruments hat das Übernahmeangebot für den Berliner Mobilfunkzulieferer Condat geändert, um ein Scheitern seiner Pläne zu verhindern.

Wie beide Unternehmen heute mitteilten, verzichtet Texas Instruments zunächst auf die angestrebte Mindestquote von 95 Prozent der Anteile. Zugleich wurde die noch bis Mittwoch laufende Frist zur Annahme des Angebots um zwei Wochen verlängert.

Kleinaktionäre quetschen

Bis zum Wochenende hatte der US-Konzern 93,5 Prozent der Condat-Anteile in Besitz. Texas Instruments bleiben nun 14 Tage, um doch noch auf die Quote zu kommen.

Beim Erwerb von 95 Prozent ist nach dem Übernahmegesetz ein so genanntes Squeeze-out ["Herausquetschen"] möglich, also das Herauskaufen von Kleinaktionären aus der Firma gegen eine Barabfindung.