13.05.2002

GAME OVER

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Bilanzfälschung bei Phenomedia

In die Bilanzen des "Moorhuhn"-Erfinders Phenomedia AG sind der Staatsanwaltschaft zufolge nach Aussagen von zwei Ex-Vorständen nicht existente Forderungen in einer Höhe von rund zehn Millionen Euro eingebucht worden.

Summe von rund zehn Millionen Euro

Ein für Wirtschaftssachen zuständiger Sprecher der Bochumer Staatsanwaltschaft sagte am Montag, der ehemalige Vorstandschef Markus Scheer und der ehemalige Finanzchef Björn Denhard hätten zugegeben, "dass sie Bilanzen fälschten, indem sie nicht existente Forderungen einbuchten".

Es handle sich dabei um eine Summe von rund zehn Millionen Euro. Mit den Fälschungen sei den Aussagen zufolge Mitte 2001 begonnen worden.

Ein Phenomedia-Sprecher wollte sich zunächst nicht zu den Angaben äußern.