"Strichcode auf der Nase"
Aus der deutschen Provinz erreicht uns folgender Kommentar zum Thema "Applied Digital Solutions implantiert Menschen Chips und identifiziert sie mit einem Scanner".
"Frankenpost" [Hof] im Originaltext:
"Das geht unter die Haut, buchstäblich: Zum ersten Mal hat sich
eine Familie in den USA maschinenlesbar gemacht. Noch speichert der
Chip ganze 128 Buchstaben; das reicht gerade für Adresse, Blutgruppe
und Hausarzt. Aber bald schon passt das individuelle DNS-Muster auf
das Silikonplättchen, irgendwann stellt es vermutlich automatisch
die Verbindung zu Bank und Konto her. Adieu Kasse, adieu Bargeld.
Ware, Preis, Käufer - alles gescannt, den Rest erledigen die
Computer. Freuen wir uns! Immerhin kriegen wir keinen Strichcode auf
die Nase. Der wäre doch auch zu hässlich, oder?"
Medientrubel um Frankenstein 2002
