Computer-Grid für Online-Spiele
Butterfly.net und IBM haben den Einsatz des ersten kommerziellen Grids für den Online-Spiele-Markt angekündigt.
Das Butterfly Grid ermöglicht es Anbietern von Online-Spielen, einer großen Zahl an Online-Gamern, durch eine intelligente Verteilung von Rechenleistung innerhalb einer vernetzen Server-Farm, Zugang zum gleichen Spiel zu gewähren.
Butterfly.netLinux-basierte eServer
Das Grid wurde von den zwei Unternehmen auf Basis von Infrastruktur-Technologien von IBM in den letzten zwei Jahren aufgebaut.
Anbietern von Online-Spielen bietet Butterfly.net Zugang zum Grid und entsprechende Software-Bibliotheken, indem diese die entsprechende Client Software mit ihren Spielen verteile. Die Bibliotheken stehen auch zum Download im Internet zur Verfügung.
Das Butterfly Grid läuft auf Linux-basierten eServern der xSeries, die von IBM gehostet werden und mittels Glasfaserleitung miteinander verbunden sind.
Somit ist es speziell für populäre Spiele wie ¿Ultima Online¿ oder ¿EverQuest¿ geschaffen, wo unzählige Spieler regelmäßig gleichzeitig in den riesigen virtuellen Welten unterwegs sind.
"EverQuest II" kommt im Winter 2003Millionen von Spielern gleichzeitig
Über eine Million Spieler sollen gleichzeitig pro Anlage unterstützt werden. Da diese untereinander verbunden sind, können so mehrere Millionen Spieler miteinander interagieren.
Dadurch ergeben sich völlig neue Möglichkeiten, das Spielvergnügen muss nicht mehr länger zum Einspielen neuer Patches oder Wartungsarbeiten unterbrochen werden. Sind einzelne Komponenten des Grids nicht verfügbar, springen einfach andere Komponenten ein.
¿Wir versuchen in erster Linie den Preis für diese Online-Services zu reduzieren,¿ sagt Butterfly CEO David Levine. ¿Mit unserem System soll es künftig möglich sein unter einem USD pro Monat dabei zu sein.¿
