Schlecker plant neue Auto-Verkaufsaktion
Die Drogeriekette Schlecker will in einem zweiten Anlauf in der kommenden Woche erneut Autos über das Internet anbieten, nachdem die erste Aktion nach Protesten des Autoherstellers Fiat nur wenige Tage gelaufen war.
"Auf Grund der großen Nachfrage werden wir eine zweite Aktion mit ausgesuchten Autohändlern starten", sagte der Marketing-Chef von Schlecker, Uwe Blank, dem "Handelsblatt".
Während Fiat sich angesichts der geplanten Aktion erneut auf Protest einstellt, rechnet Konkurrent Ford mit keiner großen Resonanz der Kunden.
Autoverkauf gestoppt
Bereits vergangene Woche hatte Schlecker Autos vom Typ Fiat
Punto, Ford Ka und Smart über das Internet angeboten, die Aktion
aber nach einer Abmahnung von Fiat gestoppt.
Keine Online-Autos mehr bei SchleckerNeues Konzept
Nach Informationen des "Handelsblattes" will Schlecker im zweiten Anlauf sein Verkaufskonzept ändern.
So werde sich das Unternehmen nicht mehr auf das Angebot von einzelnen Marken beschränken, sondern auf die Anfrage von potenziellen Kunden reagieren.
Schlecker werde sich dann mit dem Wunsch der Kunden an Händler wenden, um das entsprechende Fahrzeug aufzuspüren.
Unbenutzte Gebrauchtwagen
Dabei würden überwiegend Autos mit Tageszulassungen verkauft.
Schlecker hatte bereits bei dem ersten Angebot mit dem Einsatz einer
sogenannten Tageszulassung gearbeitet. Danach werden die zum Verkauf
stehenden neuen Autos für einen Tag angemeldet und gelten somit als
Gebrauchtwagen.
Schlecker verkauft Autos via Internet
