09.05.2002

CRACKING

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Unternehmen beklagen IT-Kriminalität

Deutsche Unternehmen werden nach einer Studie extrem oft Opfer von "Computer-Kriminalität".

Wie eine Untersuchung des Marktforschungsinstituts IDC im Auftrag des IT- Serviceunternehmen EDS ergab, wurden 51,7 Prozent der deutschen Firmen im Jahr 2001 von Crackern, Viren oder "Computer-Saboteuren" heimgesucht.

Dabei werde nirgendwo in Europa so viel in Sicherheit im IT-Bereich investiert wie in Deutschland, betonte das Institut. Europaweit klagten 35,2 Prozent der Firmen über IT-Kriminalität.

IT-Sicherheit im gesamten Unternehmen

In Deutschland verwendeten 53,4 Prozent der Firmen zwei bis zehn Prozent ihrer IT- Investitionen für die Sicherheit - europaweit trieben nur 32,9 Prozent einen solchen Aufwand.

Deutsche Firmen wiegen sich nach Ansicht des EDS-Fachmanns Klaus Schmidt in falscher Sicherheit:

"Viele Unternehmen glauben immer noch, dass IT-Sicherheit ein Tool ist, das man kauft und installiert und damit Sicherheit erhält." IT-Sicherheit müsse nicht nur in den Fachabteilungen, sondern im gesamten Unternehmen geplant werden.

Es müssten vor allem Möglichkeiten geschaffen werden, das Computersystem des Betriebs bei Katastrophen weiter betreiben zu können.