08.05.2002

E-COMMERCE

Bildquelle: fuZo

Zugang zu Inhalten wichtiger als Besitz

Kostenpflichtige Inhalte im Internet werden nach Einschätzung der deutschen Unternehmensberatung Diebold auch weiterhin schwer durchsetzbar sein.

"Es reicht nicht aus, an einen digitalen Inhalt, der vorher umsonst war, ein Preisschild zu kleben", sagte Marc Ziegler von Diebold am Dienstag in Hamburg.

"Umsonst-Kultur a la Napster"

Musiktauschbörsen wie Napster hätten eine Umsonst-Kultur etabliert, sagte Ziegler.

Künftig werden Kunden nach Einschätzung von Diebold nicht mehr für die Inhalte, sondern für den Zugang zu bestimmten Inhalten zahlen.

So werden schon ab 2006 "Infologistiker" wie zum Beispiel Mobilfunkbetreiber das entscheidende Bindeglied in der Beziehung von Medienunternehmen zum Konsumenten sein.