GeForce 4 bekommt Konkurrenz
Völlig überraschend hat das bisher auf professionelle Grafikprozessoren konzentrierte Unternehmen 3DLabs eine neue Architektur angekündigt, die auch für Consumer-Karten bezahlbar sein soll.
Der erste Chip, Codename "P10", soll schon im dritten Quartal 2002 auf den Markt kommen.
Von OpenGL über DirectX bis zu Photoshop
Was die Einsatzbereiche betrifft, verspricht 3DLabs alle Aspekte
eines Grafikchips abzudecken. Dank einer "voll programmierbaren"
Architektur soll der P10 von professionellen Open-GL-Applikationen
über DirectX-Spiele bis zu Adobes Photoshop alles beschleunigen, was
Pixel darstellen kann.
3DLabs kündigt P10 an256-Bit-Interface für DDR-Speicher
Ganze 200 SIMD-Einheiten auf dem Chip sollen das möglich machen, daneben ist ein 256 Bit breites Interface für DDR-Speicher geboten.
Der maximale Datendurchsatz soll 20 GB/s betragen.
Zum Vergleich: Mit einem 128 Bit breiten Bus erreicht selbst der GeForce 4 Ti4600 nominal "nur" 10,4 GB/s.
Consumer-Karten dank Creative Labs
Um die Verbreiterung des Speicher-Interfaces drücken sich die
Hersteller von 3-D-Chips seit Jahren, weil das bisher als nicht mehr
kostengünstig in Serie herzustellen galt. Doch Consumer-Karten sind
mit dem P10 durchaus zu erwarten, da das Unternehmen seit kurzem zu
Creative Labs gehört.
GeForce-4-Titanium-Grafikkarten im Test
