06.05.2002

BZZZ

Bildquelle: fuZo

Free Jazz zwischen Bienenstock und PC

Jazzmusiker, die frei über ihre eigenen Töne improvisieren, könnten nach Ansicht des Wissenschaftsmagazins "New Scientist" bald eine Computer-Software verwenden, die sich an Tonsequenzen aus dem Reich der Insekten orientiert.

Ein Team von Forschern des University College London hat das Software-Programm aus dem Tierreich kopiert.

Musik als dreidimensionaler Raum

Die Software sieht Musik als dreidimensionalen Raum, in dem die Dimensionen Tonhöhe, Lautstärke und Tonlänge heißen.

Wenn Musiker spielen, fällt ein Schwarm digitaler "Partikeln" um die gespielten Noten, die in diesem dreidimensionalen Raum sind.

Das sei ähnlich wie das Verhalten von Bienen, die nach Pollen suchen.