06.05.2002

STUDIE

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Linux spart mittleren Unternehmen Kosten

Mittlere Unternehmen, die sich für Open-Source-Software von Linux entscheiden, sparen gegenüber dem Microsoft-Betriebssystem Windows bis zu ein Drittel an Kosten.

Zu diesem Schluss kommt der größte australische IT-Dienstleister Cybersource in einer kürzlich durchgeführten Studie.

Personalkosten bei Linux höher

Bei bereits bestehender Hardware belief sich der Unterschied auf 34,3 Prozent: Für die Linux/Open-Source-Lösung waren 482.580 Australische Dollar [284.178 Euro] innerhalb von drei Jahren zu berappen, für die Microsoft-Lösung 733.973 Australische Dollar [432.216 Euro].

Wenn noch zusätzlich eine neue Hardware benötigt wurde, stiegen die Kosten bei der Linux-Lösung auf 790.717 Dollar [465.631 Euro] und bei der Microsoft-Lösung auf 1,04 Mio. Australische Dollar [rund 612.000 Euro]. Das bedeutete einen Unterschied von 24,69 Prozent.

Die Open-Source-Software war um mehr als zwei Drittel billiger als Windows von Microsoft.

In etwa gleich hoch waren die Kosten für Internet-Anschluss und Beratung, die Personalkosten waren beim Linux-System mit 376.500 Australischen Dollar [221.710 Euro] etwas höher als bei Windows mit 345.000 Dollar [203.160 Euro].

Viele Kunden hätten sich einen Kostenvergleich gewünscht, nannte Cybersource-Chef Con Zymaris den Grund für die Untersuchung.