06.05.2002

VERDREIFACHT

Direktbanker DAB mit mehr Verlust

"Im jetzigen Umfeld an den Finanzmärkten ist es wenig erstaunlich, dass unsere Planung nicht aufgeht", sagte DAB-Chef Matthias Kröner der "Welt" [Montag-Ausgabe]. Ursprünglich hatte die HypoVereinsbank-Tochter in diesem Jahr die Gewinnschwelle angepeilt.

Bis zum Jahresende wollen die Direktbanker 80 der derzeit 880 Arbeitsplätze streichen, die Hälfte davon im Ausland. Bereits im vergangenen Jahr hatte die Bank 15 Prozent der Arbeitsplätze gestrichen.

Verlust verdreifacht

Im vergangenen Jahr hatte die DAB ihren Verlust mehr als verdreifacht.

Das Ergebnis vor Steuern lag unter anderem wegen des schwachen Börsenumfeldes sowie außerplanmäßiger Abschreibungen mit 229,3 Mio. Euro im Minus. Im Vorjahr hatten die Verluste noch 64,4 Mio. Euro betragen.