Nächste Stufe der eLiza-Initiative
IBM hebt seine eLiza-Initiative, die auf Selbstmanagement und "Selbstheilung" für einzelne Systeme abzielt, auf die nächste Ebene.
Der Enterprise Workload Manager [EWM] soll es Clusten von Servern ermöglichen, zu lernen und die Arbeitsbelastung über das gesamte Netzwerk zu verteilen.
Der Computergigant verspricht sich davon Kosteneinsparungen von bis zu 20 Prozent durch die effizientere Ausnutzung der Infrastruktur.
IBM plant die Technologie gegen Ende 2002 auf den Markt zu bringen.
Mit EWM erkennt eine Gruppe von Servern wiederkehrende Muster bei Anwendungen oder im Internet-Verkehr. Die Technologie kann damit nach Angaben von IBM in Echtzeit die Arbeitsbelastung auf bis zu 1.000 Systemen wie auf einem einzigen Server verteilen.
Enterprise Workload ManagerElectronic Service Agent/Update
Neben dem EWM hat Big Blue weitere eLiza-Technologien vorgestellt.
So erkennt der "IST Electronic Service Agent" auf jedem eServer Softwareprobleme selbstständig und repariert sie selbstständig, oft ohne menschliche Unterstützung.
Das Electronic Service Update überwacht die Server-Umgebung des Kunden. Bei Problemen in der Verbindung zwischen den Servern wird ein Fehlerbericht an IBM geschickt, wo das Problem im Service-Center analysiert wird. Das Service-Center verständigt den Kunden und leitet die Reparatur ein.
IBM bringt beide Software-Pakete sofort auf den Markt.
Projekt eLiza
Das Projekt eLiza ist IBMs Autonomic-Computing-Initiative, die
das Ziel hat, eine selbststeuernde Infrastruktur für das E-Business
zu schaffen, die offen ist und heterogene Systeme einbinden kann.
eLizaVerwaltung unter Linux
Für die Verwaltung von Speicherumgebungen unter Linux hat IBM das "Enterprise Volume Management System" 1.0.0 [EVMS] vorgestellt.
Das modular aufgebaute EVMS verfügt über alle Aspekte von Platten-, Partitions- und Volumenmanagement für den Einsatz in Unternehmen.
IBM hat die Technologie unter General Public License gestellt. Die Open-Source-Gemeinschaft hat aktiv bei der Entwicklung des EVMS-Projektes mitgearbeitet.
Inzwischen testen einige Linux-Distributoren das Softwarepaket, um das System in ihre nächsten Releases aufzunehmen.
