Schwarzer Freitag für Telekom-Aktien
An den Börsen war heute ein schwarzer Freitag für die Telekom-Werte: Die Aktie der Deutschen Telekom fiel auf ihr Allzeittief, die Papiere von France Telecom sind auf einen Rekord-Tiefstand eingebrochen; und nach einer Gewinnwarnung sind die Vodafone-Aktien um knapp 10 Prozent gefallen.
Papiere der Deutschen Telekom schlossen 6,71 Prozent schwächer auf einem Rekordtief von 12,80 Euro.
Privatanleger hatten die T-Aktien beim ersten Börsengang im November 1996 zu umgerechnet 14,30 Euro erworben, institutionelle Investoren zu 14,57 Euro.
Gestern: Deutsche Telekom unter ErstausgabekursFrance Telecom auf neuem Tiefstand
Die Aktien von France Telecom sind heute um 6,65 Prozent auf ein Rekordtief von 22,87 Euro eingebrochen.
Händler verwiesen angesichts der Kursverluste bei dem französischen Telekommunikationskonzern auf Spekulationen über dessen anhaltend hohe Verschuldung sowie auf den schwachen Ausblick für die gesamte europäische Telekom-Branche.
France Telecom schreibt RekordverlustVodafone fällt um knapp 10 Prozent
Nach einer Gewinnwarnung für ihre Töchter in Deutschland und Italien ist die Aktie des britischen Telefonanbieters Vodafone unterdessen an den Börsen gefallen.
In London fiel der Kurs der Vodafone-Aktien um 9,7 Prozent.
Der Londoner Aktienmarkt hingegen ist mit freundlicher Tendenz aus dem Handel gegangen. Der FT-SE-100 Index schloss bei 5.203,10 Punkten und einem Plus von 29,0 Einheiten oder 0,56 Prozent.
Das Unternehmen korrigierte zuvor seine bisherigen Prognosen bei Umsatz und Ergebnis bei der deutschen Tochter Vodafone D2 und der italienischen Tochter Omnitel Vodafone in den kommenden drei Jahren nach unten. Eine Firmensprecherin sagte, die revidierten Zahlen berücksichtigten die Ereignisse der letzten Monate.
Mobilfunk-Boomjahre sind beendet
