Gerüchte um Gericom belasten Aktie
Die Aktien des oberösterreichischen Notebook-Herstellers Gericom sind heute deutlich eingebrochen.
Zwischendurch lag der Wert um mehr als 18 Prozent im Minus. Grund dafür dürfte ein Gerücht sein, das sich mittlerweile als falsch herausgestellt hat.
"Kurz vor der Zahlungsunfähigkeit"
Wie Redakteure des deutschen Magazins "Der Aktionär" "exklusiv
aus Frankfurter Händlerkreisen" erfahren hätten, stünde der
österreichische Notebookhersteller Gericom "kurz vor der
Zahlungsunfähigkeit". Angeblich sollten "Finanzierungsprobleme im
Hinblick auf Asienrechnungen" bestehen. Außerdem bestünde der
"Verdacht auf Bilanzmanipulation".
Der Gericom-AktienkursFassungslosigkeit bei Gericom
Gericom-Sprecherin Michaela Hochreiter meinte gegenüber dem Finanzportal "Bluebull", dass man beim "Aktionär" bereits ein Dementi veröffentlicht habe. Es könne sich nur um eine reine Verwechslung handeln.
Gericom verfüge aktuell über ein Bankguthaben von 50 Millionen Euro, zum 31. Dezember lag der Wert bei 41 Millionen Euro. Das Unternehmen habe keine Bankverbindlichkeiten und geordnete Zahlungsverhältnisse.
Lieferforderungen und Lieferverbindlichkeiten würden sich außerdem in etwa die Waage halten, darüber hinaus seien sämtliche Forderungen versichert. Das Asiengeschäft laufe ebenfalls ohne Störungen. Man habe keine Ahnung, wer "einen solchen Humbug" verbreite.
