AMD mit 64-Bit-Struktur von MIPS
AMD hat die 64-bit-Struktur für seine Embedded-Prozessoren der nächsten Generation von MIPS Technologies lizenziert.
Wie der Chiphersteller auf dem Embedded Processor Forum in San Jose bekannt gab, plant AMD damit einen 64-bit-Prozessor zu bauen, der seine bestehende Familie von MIPS32-Prozessoren ergänzt.
"Wir glauben daran, dass diese MIPS-Architektur unsere bestehende Familie 32-bit MIPS32-Technologie ergänzt und vollkommen neue Märkte erschließ kann", erklärte Billy Edwards, AMD-Vice President der Personal Connectivity Solutions Group.
AMD-StatementFlexible Anwendungen
Als Einsatzgebiet für die 64-bit-Technologie schweben Edwards internetfähige Multimediageräte vor, die gleichzeitig eine leistungsfähige Verschlüsselung und hohe Übertragungsraten bieten. Der große Vorteil der Architektur ist, dass damit sowohl Codes für 32-bit-Anwendungen als auch 64-bit-Anwendungen ausgeführt werden können.
AMDs Personal Connectivity Group wird auf Basis der MIPS64-Architektur eigene Prozessoren entwickeln. MIPS-Technologie kommt unter anderem in den Prozessoren für Set-Top-Boxen, Laser-Drucker oder die Sony PlayStation2 zum Einsatz.
Die Nachfrage für 64-bit-Prozessoren wird dabei nach AMD durch den wachsenden Bedarf an Audio- und Video-Streaming-Lösungen, Verschlüsselung oder der Konvergenz von Kommunikation und IT geweckt.
