"Financial Times" hebt Gebühren ein
Die "Financial Times" hat nach monatelangen Spekulationen die Details über ihr Engagement im Bereich kostenpflichtiger Content-Angebote bekannt gegeben.
Ab Mai können die User von FT.com zwischen Abo-Paketen um 75 Pfund [131,33 Euro] und 200 Pfund [323,53 Euro] wählen.
Die Grundversion von FT.com mit aktuellen News, Kommentaren und einem durchsuchbaren Siebentagearchiv soll aber weiterhin gratis bleiben.
Die "Financial Times" reiht sich damit unter jene Medien ein, die ihren Web-Content schrittweise über Premium-Content kostenpflichtig machen.
Wir tun, was uns geraten wurde
Der Herausgeber der "Financial Times", Andrew Gowers, erklärte zu
den neuen Web-Angeboten, unzählige Wirtschaftsführer hätten in den
vergangenen sechs Monaten FT.com gelobt und gefragt, warum man nicht
zumindest einen Teil des Angebots kostenpflichtig mache: "In Kürze
werden wir genau das tun." FT.com werde damit "sogar noch besser".
"Financial Times"Die Leistungen der Pakets
Abonnenten des FT.com-Pakets um 75 Pfund können künftig die Printversion der "Financial Times" bereits am Abend vor der Veröffentlichung online abrufen.
Zu den weiteren Zusatzleistungen zählen ein fünf Jahre zurückreichendes Online-Archiv, ein nach Themengebieten auswählbarer E-Mail-News-Dienst, ein "Personal Office Organiser" und Studien zu internationalen Wirtschaftstrends.
User, die sich für das Abo um 200 Pfund entscheiden, erhalten darüber hinaus Zugang zu Finanznachrichten über 18.000 gelistete Unternehmen sowie zu einem Pressearchiv mit rund 500 Nachrichtenquellen.
