"Die besten Sites im Netz"
Am 18. Juni sollen die Webby-Trophäen, die "Oscars des Internets", zum sechsten Mal in der Westküstenmetropole Los Angeles vergeben werden. Je fünf Webseiten konkurrieren in 28 Kategorien wie Musik, Sport, Nachrichten, Verrücktes, Spirituelles, Wissenschaft und Politik.
Die Webseiten des Vatikans, der Weltraumbehörde NASA und des Nachrichtensenders BBC sind unter den 140 Nominierungen, welche die Verleiher der Webby Awards am Montag in San Francisco bekannt gaben.
Webby AwardsNicht "World Wide" genug
Dieses Jahr konnten sich 21 nicht amerikanische Bewerber für den Wettbewerb qualifizieren.
Es würden nur englischsprachige oder visuelle Webseiten berücksichtigt, die von der größtenteils amerikanischen Jury beurteilt werden können, räumen die Veranstalter dazu ein.
Um dem Namen "World Wide Web" gerecht zu werden, sei aber eine noch stärkere Beteiligung aus Europa gewünscht, meinte unlängst Webby-Vorsitzende Maya Draisin.
Ausgesucht werden die Preisträger von den 350 Mitgliedern der "Academy of Digital Arts and Sciences", einer Jury mit Prominenten wie David Bowie, Björk, Oracle-Chef Larry Ellison und Regisseur Francis Ford Coppola.
Webby Awards nicht World Wide genug
