Gaga allein zu Haus
Heute Abend findet im Volksgarten ab 19.00 Uhr das Fest zum dreijährigen Jubiläum der futureZone statt.
Wer bei dieser cybertechnologischen Heraufbeschwörung altrömischer Saturnalien nicht anwesend sein kann, muss nicht verzweifeln. Wie bereits angekündigt, werden Redakteure mit den "daheim Gebliebenen" über die fuZo-Foren kommunizieren.
Um aber die geistige Verfassung der Anwesenden bei sich zu Hause zu reproduzieren, empfiehlt sich ein anderes Medium: absurd.org.
Attacke der tausend Pop-up-Fenster
Java-Installation vorausgesetzt, empfängt die Site unschuldige
User zunächst mit einer Kernschmelz-Warnung, die sich als Attacke
der tausend Pop-up-Fenster entpuppt. Falls der Computer die
Website-Ouvertüre ohne Blue Screen überlebt, gelangt der User zum
"Hauptmenü" von absurd.org. Fern von jeglichen grammatischen und
syntaktischen Konventionen natürlicher Sprachen, lassen sich
vereinzelt Links mit Titeln wie "Visualisierung" und "Annihilation"
ausmachen.
absurd.orgWer darauf hofft, mit diesem Hauptmenü eine Strukturierung des Site-Inhalts vor sich zu haben, wird nach einigen Mausklicks verzweifeln.
Neue Menüs tun sich auf und führen zu rauschhaften Bilder- und Fensterfolgen; eine Gallerie aus gezeichneten Köpfen fungiert als Schnittstelle zu pseudo-wissenschaftlichen Ergebnissen aus der Hirnforschung. Oder, ganz einfach und absurd: "This page intentionally left blank".
Kurz gesagt eine Collage aus kaputten Bildern, gefälschten Server-Fehlermeldungen und halluzinogenen Eingaben also.
Aufs fuZo-Festl kommen oder durchs braune Glas
Wer Probleme hat, den Sinn dieser Site zu verstehen, sollte
vielleicht doch aufs fuZo-Fest kommen oder das Ganze noch einmal
durch eine leere Flasche Bier betrachten.
fuZo-Fest, ab 19.00 Uhr, Volksgarten Wien
