24.04.2002

GRAFIK & KARTEN

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Elsa am Ende

Der Fortbestand des insolventen deutschen Grafikkarten- und Netzwerkspezialisten Elsa AG ist höchst unwahrscheinlich.

Nach Prüfung des Insolvenzantrages vom 25. Februar sei der vorläufige Insolvenzverwalter der Gesellschaft zu dem Ergebnis gekommen, dass Elsa "zahlungsunfähig und überschuldet ist", erklärte das Unternehmen heute in einer Ad-hoc-Aussendung.

"Fehlen jeglicher Liquidität"

Der eingesetzte Gläubigerausschuss habe im Hinblick auf das "Fehlen jeglicher Liquidität" einer Einstellung des Geschäftsbetriebes bei Insolvenzeröffnung zugestimmt. Wörtlich heißt es, dass "der Fortbestand der Gesellschaft damit unwahrscheinlich ist".

Im Eröffnungsverfahren habe sich keine Reorganisationslösung ergeben, die zur Beseitigung der Voraussetzungen für eine zwingende Insolvenzeröffnung geführt hätte. Dementsprechend werde der vorläufige Insolvenzverwalter dem Amtsgericht Aachen die Eröffnung des Verfahrens planmäßig zum 1. Mai 2002 vorschlagen.