23.04.2002

AUSBLICK

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Stagnierender Handyabsatz in Österreich

Der Markt für Mobiltelefone ist derzeit immer noch stagnierend.

Der Marktführer Nokia gab sich anlässlich einer Pressekonferenz in Wien jedoch ähnlich verhalten wie die finnische Konzernmutter.

Während Nokia weltweit mit einer Steigerung des Handyabsatzes von 380 auf rund 400 Millionen Handsets rechne, werde der österreichische Markt, auf dem 2001 rund 2,5 Millionen Handys abgesetzt wurden, 2002 auf diesem Niveau stagnieren, schätzt der Geschäftsführer von Nokia Mobile Phones für Österreich und die Schweiz, Heikki Tarveinen.

Dennoch hoffe Nokia Österreich heuer dank neuer Datenservices, Spiele und Handyzubehör auf ein leichtes Umsatzplus.

SMS-Aufkommen bis zu zehn Millionen/Tag

Davon würden 14 Prozent auf Messaging, neun Prozent auf Infotainment, vier Prozent auf Business-Services und zwei Prozent auf Transaction-Services entfallen.

Österreich steht im internationalen Vergleich bei der Datennutzung verhältnismäßig gut da. Auf Grund des hohen SMS-Aufkommens, das zwischen sechs und zehn Millionen pro Tag liege, betrage der Daten- und Messaginganteil derzeit bereits 15 Prozent, betonte Tarveinen.

Offene Standards

Damit sich die neuen Dienste auf dem Markt durchsetzen könnten, sei es wichtig, einen "fragmentierten Markt" zu vermeiden: "Einen offenen Standard gibt es derzeit bereits bei der Sprachtelefonie, künftig muss dies auch für andere Dienste gelten", so Tarveinen.