Hoffnung für Moorhuhn-Produzenten
Der durch den Verdacht der Bilanzmanipulation in die Schlagzeilen geratene Bochumer Softwarehersteller Phenomedia steht offenbar nicht vor dem Aus.
Nach gegenwärtigem Kenntnisstand sei das Unternehmen mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht überschuldet, teilte Phenomedia heute nach einem internen Kassasturz mit.
Heute begann auch die Düsseldorfer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Warth und Klein mit der Sonderprüfung der Bilanzen.
Die Staatsanwaltschaft prüft derzeit, ob sich die Vorstände Markus Scheer und Björn Denhard der Bilanzfälschung schuldig gemacht haben. Das Bundesaufsichtsamt für den Wertpapierhandel prüft außerdem, ob Ermittlungen wegen verbotener Insidergeschäfte eingeleitet werden müssen.
Moorhuhn-Entwickler unter BetrugsverdachtNachhaltige Liquidität
Der Moorhuhn-Erfinder Phenomedia will sich jetzt auf die nachhaltige Sicherstellung der Liquidität konzentrieren und das operative Geschäft fortsetzen.
Wichtig sei, dass die Fähigkeit, attraktive Unterhaltungsinhalte für Computer, Konsolen, Handys und das interaktive Fernsehen zu entwickeln, weiter in Produkte umgesetzt werde.
