22.04.2002

KOOPERATION

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Internet eint Gegner des Kosovo-Konflikts

Albanische und serbische Umweltgruppen haben ein Internet-Projekt zum Schutz der Umwelt im Kosovo gestartet.

Ziel des Netzwerkes ist es laut Umweltgruppen, über das Internet die Umweltproblematik infolge des Kosovo-Konflikts zu thematisieren.

Breiterer Zugang durch das Internet

Die kriegerischen Auseinandersetzungen haben ihre Spuren in verschmutzten Flüssen, gerodeten Wäldern und einer smogverhangenen Hauptstadt Pristina hinterlassen.

"Den meisten Menschen ist das Umweltproblem unbekannt", so Vela.

Durch das elektronische Netzwerk soll das Problem einen breiteren Zugang finden, erklärt Vela die Idee der Vernetzung.

Website soll im Juni starten

Die Website namens Sharri.net soll bereits im Juni starten.

Die Finanzierung des elektronischen Netzwerkes erfolgt durch das norwegische Umweltministerium und das niederländische Außenministerium.

Eine zentrale Stelle in Pristina ermöglicht allen Umweltgruppen freien Zugang zum Internet. Derzeit stehen vier Computer zur Verfügung, bei denen es sich um Second-Hand-Modelle eines niederländischen Privatunternehmens handelt.

In den vergangenen Jahren gab es einen einzigen Internet-Service-Provider in Jugoslawien, nur wenige im Kosovo lebende Albaner hatten Zugang zum Internet. "Erst seit es vier Provider gibt, ist es der Bevölkerung möglich, das Service zu nutzen und eigene Webseiten zu schaffen", so Vela abschließend.