Hitachi und IBM gründen Storage-Allianz
Hitachi und IBM gründen im Storage-Bereich eine strategische Allianz.
Die beiden Konzerne wollen gemeinsam eine neue Generation von Speichern entwickeln, die auf offenen Standards basieren soll.
Dazu werden IBM und Hitachi ihre Festplattenbereiche einschließlich Mitarbeiter, Standorte und Technologien in ein gemeinsames Joint Venture einbringen. Nach der Übereinkunft wird Hitachi 70 Prozent an dem Unternehmen halten.
Große Produktionskapazitäten
"Das Festplatten-Geschäft unterliegt einem extremen
Wettbewerbsdruck", erklärte Nicholas Donofrino, IBM Senior Vice
President für das Festplattengeschäft. "Hier werden sich diese
Unternehmen durchsetzen, die Technologieführerschaft mit großen
Produktionskapazitäten verbinden können." Die neue
Tochtergesellschaft wird in San Jose in Kalifornien beheimatet sein.
Im Management sollen Mitarbeiter beider Unternehmen vertreten sein.
IBM MitteilungDas Joint Venture wird unter anderem an einem gemeinsamen Standard für die "Storage-Virtualization" auf der Grundlage von IBM-Technologien in diesem Bereich arbeiten. User können damit ihre gesamten Speicherressourcen in einem einzigen Gesamtpool verwalten.
Zusätzlich werden IBM und Hitachi bei der Entwicklung der kommenden Generation von Festplatten und Storage-Lösungen zusammenarbeiten.
