17.04.2002

TU WIEN

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Rekord für optischen Datentransfer

Natürliche Grenze nur knapp überschritten

"Damit liegen wir nur noch unwesentlich über der natürlich gegebenen Untergrenze von 38 Photonen pro Bit", sagte dazu Martin Pauer von der Arbeitsgruppe Optische Kommunikation.

Diese natürliche Grenze ergibt sich dadurch, dass es an der lichtempfindlichen Zelle, der Photodiode, zu einem gewissen optischen Rauschen kommt.

Nutzen bei der Datenübetragung

Bei ihren Versuchen mit 52 Photonen schafften die Techniker trotz der geringen Lichtmenge eine Genauigkeit, bei der von einer Milliarde übertragener Bits nur eines falsch detektiert wurde.

Derart empfindliche Empfänger könnten auf verschiedene Arten genutzt werden, berichtete Pauer. So könnte bei gleicher Sendeleistung entweder die Datenrate gesteigert oder auch die gleiche Datenrate über eine größere Entfernung übertragen werden.

Das wiederum ist für den Datenaustausch über Satelliten von besonderer Bedeutung, denn dabei können die Signale nicht, wie auf der Erde, nötigenfalls in Verstärkerknoten aufgefrischt und verstärkt werden.

Aber auch bei der irdischen Kommunikation bedeutet der Wegfall von teuren Zwischenverstärkern eine Minimierung des Aufwandes bei der Datenübertragung.