OQO bringt ultraportablen Mini-PC
Das US-Start-up OQO hat auf der "Windows Hardware Engineering Conference" 2002 [WinHEC] seinen gleichnamigen Taschen-PC vorgestellt.
Eingesteckt in eine Tasche mit Tastatur, wird das Gerät zum Notebook sowie mittels Cradle, Standard-Display und Tastatur zum Desktop-PC.
Dabei hat der Benutzer immer seine Daten zur Hand, ohne mühsam die Informationen zwischen den einzelnen Geräten zu synchronisieren.
Ultra-PC
"Nachdem das Team jahrelang für Apple [Titanium Powerbook] und
IBM Laptops entworfen hat, war es für uns an der Zeit für den
nächsten - revolutionären - Schritt zu einem vollwertigen
Wireless-PC", erklärte Jory Bell, OQO-CEO. "Wir wollten den
Ultra-Personal-Computer, der immer mitgeführt werden kann und alle
Funktionen eines Windows-PC bietet."
OQOWLAN und Bluetooth
Das Topmodell des lediglich 12,4 cm x 7,4 cm x 2,3 cm großen und 260 Gramm wiegenden OQO-PC soll mit 1-GHz-Crusoe-TM5800-Prozessor ausgestattet sein, über ein 4-Zoll-VGA-LCD und 256 MB Speicher verfügen und eine 10-GB-2,5-Zoll-Festplatte beherbergen.
Unterwegs übernimmt ein Lithium-Polymer-Akku die Stromversorgung. Neben Firewire-, USB-1.1-, Audio- und OQO-Link-Connectors für den Anschluss von Peripheriegeräten sollen auch WLAN- [802.11b] und Bluetooth-Adapter integriert sein.
Ausgeliefert wird der tragbare PC mit vorinstalliertem Betriebssystem Windows XP.
Ab Herbst 2002
Die ersten OQO-PCs sollen unter fremder Marke von verschiedenen Herstellern in der zweiten Jahreshälfte 2002 auf den Markt gebracht werden. Wer zu den OQO-Partnern zählt und welche Preise zu erwarten sind, wurde noch nicht angekündigt.
