Keine Lust auf Online-Aktienhandel
Die anhaltende Börsenflaute drückt weiter auf die DAB Bank: Der Online-Broker musste im ersten Quartal dieses Jahres erneut einen deutlichen Rückgang der Kauf- und Verkaufsaufträge hinnehmen.
Die Zahl der Transaktionen - deren Gebühren eine der Haupteinnahmequellen für Online-Banken sind - sei auf 1,21 Millionen gesunken, teilte die DAB heute in München mit.
Immer weniger Aufträge
Im ebenfalls bereits schwachen vierten Quartal 2001 waren es
immerhin noch 1,44 Millionen Aufträge für den Handel mit Aktien
gewesen, im ersten Quartal 2001 sogar fast zwei Millionen.
DAB BankAnleger sind verunsichert
Die DAB leidet wie alle Internet-Broker stark unter der Verunsicherung der Anleger. Diese wollten zu Zeiten der Börseneuphorie vor allem billig Wertpapiere kaufen oder verkaufen können. Da waren die Online-Händler die richtige Adresse.
Jetzt aber wünschen immer mehr Kunden persönliche Beratung vor einem Aktiengeschäft, was DAB und Co nicht leisten können. Auch die beiden anderen großen deutschen Anbieter, Consors und Comdirect, fuhren zuletzt massive Verluste ein.
