Philips hat "das Schlimmste hinter sich"
Nach drei Quartalen mit Riesenverlusten hat Philips wieder schwarze Zahlen geschrieben.
Der Nettogewinn belief sich im ersten Quartal dieses Jahres auf neun Millionen Euro, teilte der Elektronikkonzern heute mit.
Im vierten Quartal 2001 musste noch ein Minus von 1,14 Milliarden Euro hingenommen werden, der vorläufig letzte Reingewinn datiert aus dem ersten Quartal des Vorjahres mit 93 Millionen Euro.
Bis jetzt seien Kostensenkungen von 130 Millionen Euro auf Jahresbasis realisiert worden, heißt es weiter. Auch verbesserte Margen hätten zu dem Gewinn beigetragen. Der Q1-Umsatz fiel gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um sieben Prozent auf 7,6 Milliarden Euro.
PhilipsStart eines neuen Aufschwunges
"Es scheint, als ob die schlimmste Krise in der jüngsten Vergangenheit des Unternehmens hinter uns liegt und wir den Start eines neuen Aufschwunges in dem Geschäftszyklus zu sehen beginnen", erklärte Philips-Chef Gerhard Kleisterlee.
Er sei durch die verbesserte Performance in vielen Geschäftsbereichen ermutigt, insbesondere in den Sparten Halbleiter und Komponenten, Medizinsysteme sowie Konsumelektronik.
Der Aufschwung kam insofern überraschend, da Philips noch Anfang des Jahres "keine Zeichen für wesentliche Aufwärtstrends auf den Märkten" sah.
