Linux-Geeks gegen Hollywood
Die US-Unterhaltungsindustrie hat neue Gegner.
Linux-Anhänger wollen bei den Gesetzgebern Stimmung dafür machen, dass Konzerne wie Disney bei ihrem Kampf gegen Urheberrechtsverletzungen technologische Innovationen nicht behindern.
"Linux Journal"All-Star-Team von Technologieexperten
Die Versuche der Medienkonzerne, digitale Kopiertechnologien über neue Gesetze in den Griff zu bekommen, haben nicht nur bei Entwicklern wiederholt für Verärgerung gesorgt.
Mit GeekPAC wollen Jeff Gerhardt, Host von "The Linux Show", und Doc Searls, Senior Editior des "Linux Journal", diesen Stimmen nun eine Lobby bieten.
Für ihren Kampf gegen Regulierungsmaßnahmen wollen die GeekPAC-Gründer ein All-Star-Team von Technologieexperten gewinnen.
Zerstörende Wirkung
Man habe eine "langsame und beständige Einschränkung" der
Möglichkeit, frei innovative Produkte zu entwickeln, beobachtet,
heißt es in einem ersten Grundsatzdokument der Gruppierung.
American Open Technology Consortium und GeekPAC"Ersticken neue Technologien"
Die Konflikte zwischen Silicon Valley und Hollywood haben ihren Ursprung vor allem in Technologien, die digitales Kopieren erlauben.
Während die großen Medienkonzerne strengere Gesetzesbestimmungen fordern, sehen sich die Entwickler von diesen behindert.
Dem Argument der Unterhaltungsindustrie, dass es hier um den Schutz von Urheberrechten geht, können die Linux-Anhänger nur bedingt etwas abgewinnen:
"Diese repressiven Regulierungen gehen einfach zu weit und ersticken die Entwicklung von neueren, besseren Technologien, nur um alte Technologien und Business-Modelle aufrechtzuerhalten", heißt es seitens GeekPAC.
Diskussion rund um DivX
In immer größerer Abweichung von seiner Underground-Zeit arbeitet
DivX Networks bereits eng mit Filmstudios und Musikindustrie
zusammen.
Vom Hacker-Tool zum Hollywood-Standard
