Für und wider "Grandmaster Flash"
Mit Flash MX verspricht Macromedia ein neues Werkzeug, das eine bessere Handhabung von Video- und Audiomaterial gewährleistet. Ob ehemalige CD-Rom Designer damit ihren Siegeszug im Netz antreten, bleibt allerdings abzuwarten.
Weil lange Wartezeiten nur selten gerne in Kauf genommen werden, prangt "Skip Intro" auf den meisten Flash-Sites. Böswillige Menschen interpretieren diese Aufforderung im Netz auch mit: "Ab in den Papierkorb".
"Ich selbst habe auch ein paar sehr armselige Flash-Sites gemacht, bei denen die Animationen keinen Sinn ergaben. HTML hätte dafür durchaus gereicht", so der amerikanische Designer Robert Hodgin.
Weil es den Glanz des Neuen hat, sich bewegt und Lärm macht, wird Flash aber oft mit dem Ettikett "besser" versehen.
Macromedia kündigt "Flash MX"Bandbreite verheizen
Mit der Webkampagne für den neuen "Turbo Beetle" von Volkswagen wurde Robert Hodgin mit so ziemlich jedem Design-Preis ausgezeichnet.
"Flight 404" ist Robert Hodgins Privatprojekt und gilt als seine persönliche Homage an Transportmittel jeglicher Art. Aber sie ist auch ein Beispiel dafür, wieviel Bandbreite mit Flash verheizt werden kann.
Fish-Flash-Chat
Zur Zeit arbeitet Robert Hodgin gerade an einem Chat-System, bei dem die User nicht mehr nur auf Text reduziert werden, sondern sich in Form von tropischen Fischen in einem "Fishtank" bewegen.
"Wir kreieren eine Onlinewelt, wo das Chatverhalten auch visuell dargestellt wird. Zum Beispiel wenn jemand in einem Chat auftaucht und Dinge verbreitet, die Sie ärgern, dann können Sie seinen Fisch attackieren.
Sie können ihn auch töten und so dazu zwingen, das Aquarium zu verlassen. Oder sie können sich in Gangs zusammenschließen, um sich gegenseitig vor Angriffen zu schützen."
Heute 22:30 im Ö1-Magazin matrix
Der amerikanische Designer Robert Hodgin über die Vor- und Nachteile von Flash-Seiten. Mit den fatalen Folgen der staatlichen Überwachung für Wirtschaft und Gesellschaft hat sich der Journalist und Autor Gerald Reischl in seinem neuen Buch "Unter Kontrolle" auseinandergesetzt. Er ist zu Gast im matrix-Studio.
Im dritten Beitrag gibt Teamchef Peter Kopacek einen Vorgeschmack auf die Roboter-Fußball-Europameisterschaft, die vom 18. bis 21. April an der TU Wien stattfindet.
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