Wie Österreich zu Hause surft
Nielsen/NetRatings hat heute die Daten zum Nutzungsverhalten der Österreicher mit Internet-Zugang im eigenen Zuhause für März veröffentlicht.
In Österreich haben demnach 35,4 Prozent [März 2001: 31,0 Prozent] der Haushalte Zugang zum Internet. Damit liegt der Wert über dem europäischen Durchschnitt von 31,5 Prozent.
46 Prozent der Österreicher über 16 Jahre können dementsprechend das Internet von zu Hause aus nutzen.
Die Zahlen geben Auskunft zur Internet-Nutzung, zum demographischen Profil der Nutzer und zum Verhalten gegenüber Werbung im Internet. Das nutzerzentrierte System basiert auf einem Panel, das ähnlich wie in der Fernsehforschung per Zufallsprinzip [Random Digit Dialing] zusammengestellt wird und repräsentativ für "die Internet-Gemeinde" sein soll.
NielsenFrauenanteil steigt weiter
Der Anteil der weiblichen User in Österreich liegt laut den vorgelegten Zahlen im März bei 42,6 Prozent im Vergleich zu 39,2 Prozent im März des vorigen Jahres.
Der Österreicher oder die Österreicherin mit Internet-Zugang zu Hause verbringt durchschnittlich fünf Stunden und 45 Minuten pro Monat online und schaut sich in zwölf Sessions [Browser-Start bis Browser-Ende] 576 Seiten an.
Zuletzt haben Spectra und der Austrian Internet Monitor [AIM] im Februar neue Zahlen zur Internet-Nutzung in Österreich vorgelegt.
Die Internet-Nutzung in Österreich28 Prozent mit Breitband
Breitaband-Internet-Anschlüsse sind in Österreich laut Nielsen weiter auf dem Vormarsch.
Über ein Viertel der Web-Nutzer iim März [28 Prozent] surften demnach via ISDN, Kabel-Modem, LAN oder DSL.
Surfer mit schnellem Anschluss benutzen das Netz angeblich viel intensiver, beispielsweise besucht ein Surfer mit Kabelverbindung drei Mal so viele Seiten und verbringt drei Mal soviel Zeit im Internet wie ein Surfer mit 56k-Modem.
Verglichen mit anderen Ländern liegt Österreich, was High-Speed-Verbindung von zu Hause aus betrifft, knapp über dem europäischen Durchschnitt von 26 Prozent. Deutschland und Norwegen führen die europäische Rangreihe der schnellen Internet-Zugänge mit 48 Prozent beziehungsweise 41 Prozent an, Irland und Großbritannien bilden mit weit unter zehn Prozent High-Speed-Zugängen das Schlusslicht in der EU.
