FPÖ für europaweite Jugendschutz-Filter
"Angesichts des stetig wachsenden Multimedia-Angebotes ist es unabdingbar, unsere Kinder und Jugendlichen durch europaweit einheitliche Sicherheitsvorkehrungen vor schädlichen Inhalten und in Folge deren Auswirkungen zu schützen", meinte heute der EU-Abgeordnete Peter Sichrovsky [FPÖ] im Zuge einer Debatte im Europäischen Parlament.
Sichrovsky sagte weiter, dass "die Einführung von technischen Hilfsmitteln, wie z.B. Filtersysteme, akustische Warnsignale und auch ein direkter Eingriff in die Angebote, die die Würde von Jugendlichen verletzen oder eine Gefahr für sie darstellen, daher vollstens zu unterstützen sind und in allen Mitgliedstaaten gleichermaßen umgesetzt werden müssen".
EU will mehr Sicherheit im NetzKontrolle auch offline
"Dennoch möchte ich daran erinnern, dass, so viele Sicherheitsvorkehrungen man auch treffen mag, die Erziehungsberechtigten nicht ihrer Verantwortung enthoben werden dürfen. Denn die letzte und wichtigste Kontrollinstanz müssen schlussendlich die Erziehungsberechtigten sein", führte Sichrovsky weiter aus.
"Sonst werden wir nicht verhindern können, dass Jugendliche zwar nicht über das Internet Hakenkreuz-Fahnen und Pornomagazine kaufen können, dafür aber am nächsten Flohmarkt."
