FIFA verweigert E-Mails aus Südkorea
Mit einer E-Mail-Flut haben Fans aus Südkorea die E-Mail-Boxen der FIFA bombardiert und wurden prompt gesperrt. Mit 4,2 Mio. E-Mails protestierten sie beim Fußball-Weltverband gegen das Scheitern ihrer Mannschaft bei der Fußball-WM.
Der Halbfinalist der WM 2002 verlor im letzten Spiel der Gruppe G gegen die Schweiz 0:2 und musste vorzeitig heimfahren.
4,2 Mio. Mal Post aus Südkorea
Die Fans wollten die Entscheidungen des Schiedsrichters aber nicht hinnehmen und beschwerten sich über dessen Entscheidungen, etwa dass der Schweizer Spieler Alexander Frei beim zweiten Tor im Abseits war.
Insgesamt 4,2 Mio. E-Mails schickten sie dafür an die FIFA, nachdem ein Fan eine Petition aufgesetzt hatte, wonach bei fünf Mio. Beschwerden das Spiel wiederholt werden müsse, berichtet die koreanische Tageszeitung "Joong-Ang Daily".
Die Fußballer aus Trinidad und Tobago versuchten mit einer massiven SMS-Kampagne doch noch das Achtelfinale bei der WM zu erreichen.
Annahme verweigert
Die FIFA musste daraufhin nach eigenen Angaben alle E-Mails aus Südkorea blockieren, um die Website Fifa.com zu schützen, so ein FIFA-Sprecher am Sonntag. Die Weltcup-Seite selbst sei davon nicht betroffen gewesen.
Ob bzw. wann E-Mails aus Südkorea wieder bei der FIFA einlangen dürfen, wurde nicht bekannt.
In der Gruppe G stiegen schließlich Frankreich und die Schweiz ins Achtelfinale auf.
(AP)
