JoWooD hat 2002 viel vor
JoWooD rechnet 2002 "auf Basis des aktuellen Geschäftsverlaufs" mit einem "starken Anstieg bei Umsatz und Ertrag".
Genau beziffert wurde die Prognose allerdings nicht. JoWooD setzt im heurigen Jahr vor allem auf eine "forcierte Produktpolitik".
Die aus dem Börsengang lukrierten und in Entwicklungsprojekte investierten Mittel würden heuer wesentlich zur Steigerung der Veröffentlichung neuer Spiele eingesetzt, hieß es weiter.
Rekordverkauf für "Die Gilde"Ergebnis bestätigt
Gleichzeitig bestätigte JoWooD die bereits als vorläufige Zahlen verkündeten Jahresergebnisse 2001.
Der Umsatz erhöhte sich nach endgültigen Zahlen im Vorjahr zwar um 156 Prozent auf 41,6 Millionen Euro, das Konzernergebnis lag mit 2,2 Millionen Euro um 40 Prozent über dem Vergleichswert des Vorjahres.
Das Betriebsergebnis [EBIT] lag dabei mit 100.000 Euro unter dem Vorjahresniveau. Insgesamt seien damit die Erwartungen des Unternehmens "nicht ganz erfüllt worden", bekräftigte das Unternehmen.
Begründet wird die Abweichung einerseits mit den mäßigen Verkäufen des Spiels "World War 3", dessen Veröffentlichung nach den Ereignissen des 11. September 2001 verschoben werden musste. Andererseits habe die Akquisition von Leisuresoft konsolidierungsbedingt zu einer Umsatzverschiebung ins laufende Geschäftsjahr geführt. Auf Grund von Liquiditätsschwierigkeiten bei ihrem bisher größten Kunden Libro habe außerdem auch die Vertriebstochter Dynamic Systems Rückgänge bei Umsatz und Ergebnis verzeichnet.
