07.04.2002

RELATIV

Bildquelle: fuZo

Nichtraucher will Zeitmaschine basteln

Als Ronald Mallett zehn war, starb sein kettenrauchender Vater mit 33 Jahren an Krebs.

Seitdem wünscht er sich, mit egal welchen Mitteln in die Zeit zurückzureisen und seinen Vater vor Zigaretten zu warnen.

Heute ist der kleine Junge 57 Jahre alt und Physik-Professor an der Universität von Connecticut [USA], berichtet der "Boston Globe". Sein neues Projekt: Eine Zeitmaschine.

Laser-Energie krümmt Raum und Zeit

Laut Einsteins Relativitäts-Theorie krümmt die Masse und Energie eines Körpers das umliegende Raum-Zeit-Gefüge.

Mallet glaubt, dass Laser-Strahlen, die langsam genug um einen Körper zirkulieren, eine ähnliche Krümmung bewirken könnten. Und jemanden eine Reise durch die Zeit ermöglichen.

In die Praxis umsetzen will Mallet dies mit Hilfe von Glasfaser-Kabeln oder speziellen Kristallen, durch die die Laser-Strahlen geschossen werden.

Körper besucht sich selbst

Mit noch mehr Energie, so Mallet, würde ein zweiter Neutron sichtbar werden: Der Zweite wäre der Erste, der sich aus der Zukunft besucht.

Die Zeit-Reise eines Menschen ist für Mallet nur ein technisches Problem: Es gibt heutzutage noch keine Möglichkeit, die nötige Energie für eine Raum-Zeit-Krümmung dieser Größenordnung zu erzeugen.