05.04.2002

PREISSCHRAUBE

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Sony erhöht Preise für PCs und Laptops

Vor wenigen Wochen erst hat Apple die Preise für seine neue iMac-Reihe um 100 USD erhöht.

Jetzt zieht Sony nach. Das Unternehmen machte in Japan sein Desktop-Erfolgsmodell Vaio W um 150 USD teurer. Der Grund: gestiegene Preise für Komponenten.

80 Prozent des Preisanstiegs beim Vaio W seien auf die höheren DRAM-Preise zurückzuführen, teilte Sony mit. Ein Blick auf die japanischen Spotmarktpreise macht diesen Schritt verständlich. Ein SDRAM-Riegel mit 256 Megabyte kostete am 1. November 2001 noch 16,75 USD, am 2. April 2002 bereits 56,75 USD - das entspricht einer Steigerung von rund 239 Prozent.

Sämtliche Preise werden erhöht

Die Teuerung beim Vaio W markiert erst den Anfang. "Wir werden die Preise sämtlicher Notebooks und Desktop-PCs erhöhen und dabei in Japan beginnen. Es gibt noch kein definitives Datum, aber es wird in nächster Zeit passieren", sagte Sony-Sprecherin Merran Wrigley.