GameWorks-Investor steigt aus
Egon Putzi, Kärntner Unternehmer und Minderheitseigentümer des Spieleparks GameWorks, zieht sich als Investor aus dem Unternehmen zurück.
Das könnte das vorzeitige "Game over" für das nach eigenen Angaben "ultimative Restaurant-Bar-Party-Spiel- und -Event-Erlebnis" in der Mariahilfer Straße bedeuten.
GameWorks hatte seine Pforten in der Mariahilfer Straße erst im November vergangenen Jahres für Spiele-Begeisterte geöffnet. Nach nur fünf Monaten sieht Putzi, der 45 Prozent an dem Unternehmen hält, "keine Zukunft für GameWorks in diesem Setup und an diesem Standort", erklärte sein Pressesprecher Michael Slamanig.
Harald Rohrer, Geschäftsführer der GameWorks Spiele-Vertriebs AG, bestätigte heute den Ausstieg Putzis.
US-Entertainment-Kette GameWorks startet in WienEntscheidung nächste Woche
Putzi steht nach eigenen Angaben für weitere Investitionen und Ausbaupläne nicht zur Verfügung. Ob er die Beteiligung an GameWorks verkaufen werde, stehe noch nicht fest, so Slamanig.
Sowohl GameWorks-Geschäftsführer Rohrer als auch Slamanig sahen die Umsatzerwartungen nicht erfüllt.
Der Ausstieg von Putzi bedeute aber nicht die Schließung des Unternehmens, so Rohrer. Gemeinsam mit Power-Horse-Geschäftsführer Alfred Inzinger hält er 55 Prozent an GameWorks.
Über das weitere Vorgehen werde auf einer Gesellschafterversammlung spätestens am Montag entschieden.
