Öffnung für indische und asiatische Scripts
Die Linux Internationalization Initiative [Li18nux] der Free Standards Group hat den Start des Asian Scripts Technology & Infrastucture [ASTI]-Projekts bekanntgegeben.
Das Gemeinschaftsprojekt mit dem Research Institute for Languages and Cultures of Asia and Africa an der Tokyo University of Foreign Study [ILCAA] und dem japanischen Ministerium für Bildung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie [MEXT] will größere Unterstützung und eine erweiterte Funktionalität für indische und asiatische Scripts in Open-Source-Programmen wie Linux ermöglichen.
Es sollen Tools und Lösungen entwickelt werden, die kompatibel zum Anfang diesen Jahres vorgestellten Li18nux-Standard sind.
Linux Internationalization InitiativeBessere Webbrowserfähigkeit
Als erstes soll in diesem Jahr ein besserer Support für Hindi geschaffen werden, eine Sprache, die nach Angaben der Free Standards Group in der weltweiten Verbreitung an fünfter Stelle rangiert. Erreicht werden soll vor allem bessere Webbrowserfähigkeit.
Anfang 2003 soll die Unterstützung weiterer Sprachen angegangen werden.
Li18nux-Projektmitglied Hideki Hiura sieht in den Bemühungen die Möglichkeit, die Verbreitung von Linux-basierter Software weltweit stark auszudehnen.
Linux wird seine Userbasis vergrößern
"Diese Initiative wird große Auswirkungen auf globale
Unternehmen, Verwaltungen, Ausbildung und neue Märkte haben", sagt
auch Scott McNeil, Executive Director der Free Standards Group.
"Durch Standardisierung und erweiterte Möglichkeiten des
Multi-Language-Supports wird Linux seine Userbasis vergrößern und
die Vorteile von Open-Source-Software Millionen von Menschen
weltweit nahebringen".
Free Standards Group
