Zweitgrößter Online-Händler holt auf
Die schwache Konsumkonjunktur hat 2001 auch den Umsatz des Otto-Versands gedrückt.
Die Gruppe verzeichnete einen Umsatzrückgang von 3,1 Prozent auf 22,8 Milliarden Euro, wie der weltgrößte Versandhändler und zweitgrößte Online-Händler mitteilte:
"Otto blieb von den Umsatzrückgängen im Einzelhandel nicht verschont. Wir haben uns dennoch ganz wacker geschlagen", sagte der Vorstandsvorsitzende Michael Otto. "Viel Freude" machten demnach die Investitionen in die wachstumsstarken Geschäftsfelder der Zukunft wie E-Commerce und Multikanal-Vertrieb.
Otto-Versand weltweit zweitgrößter Online-HändlerNummer zwei holt auf
Weltweit erhöhte Otto die Online-Umsätze im reinen Endverbrauchergeschäft um 56 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro. Damit hat das Unternehmen seine Position als weltweite Nummer zwei hinter dem US-Anbieter Amazon gestärkt.
Mit hohen zwei- bis dreistelligen Zuwachsraten entwickelten sich die Multichannel- und Internet-Joint- Ventures wie "OBI@OTTO", "travelchannel.de" oder "myToys". In diesen Geschäftsbereich hatte Otto in den vergangenen drei Jahren rund 250 Millionen Euro investiert.
