Palm behauptet sich mühsam
Der angeschlagene PDA-Marktführer Palm hat im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen Umsatz von 292,7 Millionen USD erzielt.
Im Vergleich zum zweiten Quartal sei das ein Anstieg von einem Prozent, teilte das Unternehmen heute mit.
In Relation zum Vorjahresquartal sieht die Bilanz aber düster aus. Damals erreichte Palm noch einen Umsatz von 470,8 Millionen USD. Nichtsdestotrotz freute sich Palm-CEO Eric Benhamou über das dritte Quartal in Folge mit steigendem Umsatz: "Wir verzeichnen handfeste Fortschritte bei praktisch jedem Posten unserer Bilanz", sagte er.
Unter dem Strich bewegt sich der PDA-Marktführer im dritten Quartal weiterhin in der Verlustzone. Ohne Berücksichtigung der außerordentlichen Kosten und Erträge für Lagerbestandsveränderungen, Abschreibungen, den Kauf von Technologien sowie Aufwendungen zur Firmenumstrukturierung beläuft sich der Pro-forma-Quartalsverlust auf 14 Millionen USD. Im zweiten Quartal lag der Verlust bei 36,6 Millionen USD. Im dritten Quartal des Vorjahres hingegen hatte Palm noch einen Pro-forma-Gewinn von 9,3 Millionen USD erzielt.
Palm trennt Handhelds von SoftwareAus einem Verlust zwei Gewinne machen
Die Meldung für das dritte Quartal dürfte die letzte Bilanz des Gesamtkonzerns Palm sein, nachdem die Aufteilung des Unternehmens in eine Hardware- und eine Software-Einheit abgeschlossen ist.
Wie Palms Mitteleuropa-Chef Markus Bregler auf der CeBIT sagte, will Palm aus beiden Teilen profitable Unternehmen machen.
Laut Bregler geht Palm davon aus, nach mehreren Verlustquartalen in Folge im laufenden vierten Quartal [bis 30.J uni] bereits wieder die Gewinnzone zu erreichen.
