USA wollen "gefährliche" Sites sperren
Ministerien und Ämter in den USA sollen auf ihren Internet-Seiten alle heiklen Informationen über Massenvernichtungswaffen löschen, die von mutmaßlichen Extremisten für terroristische Zwecke genutzt werden könnten.
Laut einem internen Memorandum forderte der Stabschef des Präsidialamtes, Andrew Card, eine sofortige Überprüfung aller Veröffentlichungen "ungeachtet des Alters", die bei der Entwicklung oder Nutzung von Massenvernichtungswaffen behilflich sein könnten.
Berichte aus der Öffentlichkeit entfernen
Kritiker erklärten, damit könne die Regierung Tausende Berichte,
Aufzeichnungen und Papiere zurückziehen, die schon seit Jahren der
Öffentlichkeit zugänglich seien.
E-Mail-überwachung in der Kritik"Erfahrungen des 11. September"
Card empfahl auch, nicht mehr als geheim eingestufte Papiere wieder als "geheim" einzustufen.
Er gab den Regierungsstellen 90 Tage für die Überprüfung und forderte Rückmeldung.
Präsidentensprecher Ari Fleischer verteidigte den Schritt mit Hinweis auf die Erfahrungen des 11. September.
Ergebnisse für die Heimatschutzbehörde
Alle Regierungsstellen würden nun sorgfältiger mit dem Material
umgehen, und er hoffe, dass die Privatwirtschaft dem Beispiel bald
folgen werde. Die Ergebnisse müssen an die Heimatschutzbehörde
weitergegeben werden.
Überwachungs-Rekordjahr 2001
