Mit dem Handy auf "Verbrecherjagd"
Die Polizei von Osaka will nun die zunehmende Verbreitung von Mobiltelefonen mit Kameras nutzen.
Die Behörden richten eine eigene Hotline ein, an die Opfer oder Zeugen von Verbrechen Fotos und Videoclips senden können.
Ab 1. April
Es ist das erste Mal, dass eine Polizeieinheit in Japan dieses
System als Erweiterung zur Notrufnummer nutzt. Die Rufnummer soll ab
dem 1. April in Betrieb gehen.
Polizei OsakaFotos zur Identifikation der Täter
Die Polizei entschloss sich zu dieser Maßnahme nach einer plötzlichen Zunahme von Handtaschen-Diebstählen.
Die Bürger sollen ihre Mobiltelefone dazu benutzen, Bilder von den Tätern und von bei einem Verbrechen verwendeten Fahrzeugen an die Polizei zu senden.
Das eingesandte Material soll der Identifikation und Verfolgung der Täter dienen.
GPRS-Handy mit Kameramodul
Mit dem T68i bringt die neue Herstellerkombination Sony Ericsson
ein erstes Handy auf den Markt. Das Triband-Gerät unterstützt GPRS
und Bluetooth. Ein Kameramodul lässt sich optional anstecken.
Sony Ericsson T68iSteckbriefe direkt aufs Handy
Vor einiger Zeit schon machte sich die japanische Polizei zur Verfolgung von Schwerstkriminellen die Handybegeisterung der Bevölkerung zu Nutze.
Eine über Mobiltelefon abrufbare Site soll "auch normalen Bürgern ermöglichen, auf Verbrecherjagd zu gehen", sagte ein Polizeisprecher in Tokio. "Jeder Handybenutzer mit Internet-Zugang" könne sich "die Konterfeis auf sein Mobiltelefondisplay laden und mit den Gesichtern verdächtiger Personen auf der Straße vergleichen."
Auf der Seite finden sich den Angaben nach Fahndungsfotos der 25 meistgesuchten Verbrecher Japans.
