20.03.2002

LINUX

Bildquelle: fuZo

Red Hat steigert Verlust

Der US-Linux-Distributor Red Hat steigerte im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2002 [Ende: 28. Februar] seinen Nettoverlust im Vergleich zum Vorjahr von 24,2 Millionen US-Dollar auf 41,9 Millionen USD [47,5 Mio. Euro].

Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen [EBITDA] erzielte die Firma einen leichten Profit von einer Million US-Dollar, berichtet die "Computerwoche".

Großkunden gegen schlechte Zahlen

Als Konsequenz aus den schlechten Zahlen will das Linux-Unternehmen nun verstärkt Großkunden sein Betriebssystem und zusätzliche Services anbieten.

Als Beweis für erste Erfolge in diesem Bereich meldete Red Hat Vertragsabschlüsse mit zehn großen Unternehmen, darunter Morgan Stanley, AOL, Siemens, die Deutsche Bank sowie die Deutsche Post.

Den erst im Februar 2001 erworbenen Geschäftsbereich Netzwerkberatung löste das Unternehmen dagegen komplett auf.