SAP-Gründer fördert IT-Nachwuchs
100 Millionen Euro für Firmengründer
Hasso Plattner, der Mitbegründer des deutschen Software-Konzerns SAP, plant einen zweiten Wagniskapital-Fonds zur Unterstützung junger IT-Firmengründer.
Der international ausgerichtete Fonds solle ein Volumen von 100 Millionen Euro haben, kündigte der Präsident der Investmentgesellschaft Hasso Plattner Ventures, Eran Davidson, an.
Anders als bei dem bereits aufgelegten ersten Fonds, der mit 50 Millionen Euro Gründer in Deutschland fördert, seien die künftigen Zielmärkte USA und Israel.
Am 21. Juni zeichnet Plattner in Potsdam das beste IT-Nachwuchsprojekt des Jahres aus.
Gründer kommen in den "Brutkasten"
Der Software-Milliardär setzt bei seinem Förderprogramm auf eine Kombination aus Wagniskapital und einem "Business Incubator" [Brutkasten].
Das bedeutet, dass Unternehmensgründer nicht nur Geld und Beratung bekommen, sondern das von Plattner in Potsdam aufgebaute top ausgestattete IT-Zentrum beziehen. Dort sollen sie ihre Ideen "ausbrüten".
Habe die junge Firma eine Marktchance, werde als erstes eine Niederlassung in den USA aufgemacht, sagte Davidson. Dort würden die Jungunternehmer an die harten Marktbedingungen herangeführt.
(dpa)
