21.03.2002

CLIPPY SAGT

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Eíne Büroklammer als Diktiergerät

David Frohlich und Guy Adams, zwei Forscher aus den Entwicklungslabors von Hewlett-Packard, bringen derzeit Büroklammern das Sprechen bei.

Die zwei Wissenschaftler aus dem britischen Bristol haben ein Gerät in Form einer Büroklammer entwickelt, die man mit Sounds und kurzen Nachrichten bespielen kann. Dieser Audioclip kann dann wie gewohnt Dokumenten, Fotos und Briefen beigefügt werden.

Die Resultate seien zwar noch nicht marktreif, können sich aber durchaus schon hören lassen, meint das Unternehmen.

Aufnahmekapazität bis zu vier Minuten

In der elektronischen Büroklammer befindet sich ein Chip, der Töne speichert. Die Aufnahmekapazität beträgt derzeit bis zu vier Minuten.

Der Sound kann über ein spezielles Gerät auf die Büroklammer aufgespielt werden und dann mittels eines kleinen, tragbaren Adapters, der mit einem Lautsprecher ausgestattet ist, wieder abgehört werden.

Kleine Erfindungen erleichtern den Alltag

Die elektronische Büroklammer ist im Entwicklungsstadium und noch nicht serienreif. Sie soll demonstrieren, wie auch kleine Erfindungen den Alltag bereichern und das Arbeitsleben leichter machen können.

Eine Herausforderung ist nun, die Erfindung so preiswert zu produzieren, dass sie im Alltag wie "normale" Büroklammern auch in größeren Stückzahlen verteilt und ausgetauscht werden kann.

Ist die kostengünstige Produktion erst einmal möglich, plant HP die Clips in vielen Farben und mit verschiedenen Aufnahmezeiten [von 30 Sekunden bis zu vier Minuten] herzustellen.