Amiga geht in Produktion
Amiga produziert seinen neuen PowerPC-basierten Rechner unter dem Namen "AmigaOne.5" [A1.5] beziehungsweise "AmigaOnepoint5".
Wie das Unternehmen mitteilte, hat die Partnerfirma Eyetech die Entwicklungsarbeit mit einigen technischen Verbesserungen abgeschlossen.
Ab Mai erhältlich
Entwickler, Händler und OS4-Betatester sollen die ersten
Mainboards inklusive Linux und Amiga-Emulator UAE bis zum 24. März
2002 bestellen können. Die Auslieferung dieser ersten
Amiga-Bestellungen soll dann im April beginnen. Erste Modelle,
zusammen mit dem ebenfalls neuen Betriebssystem AmigaOS4, sollen ab
Mai erhältlich sein.
Eyetech AmigaOneTechnische Daten
Der AmigaOnepoint5 wird mit einem 600-MHz-PowerPC-G3-Prozessor ausgerüstet sein, der Speicher lässt sich bis auf zwei GB aufrüsten. Das Gerät soll einen AGP-2X-Steckplatz, vier PCI-Steckplätze und zwei Mal USB besitzen.
An den zwei UDMA-100-Channels lassen sich maximal vier EIDE/ATAPI-Laufwerke anschließen. Weiters verfügt der Rechner über einen 10/100-MBit/s-Ethernet-Anschluss.
Linux inside
Ausgeliefert wird das System vorerst mit LinuxPPC. Wahlweise will
das Unternehmen auch SuSEs PPC-Version unterstützen und anbieten.
Erst die finale Version des Systems wird mit einer neuen, extra an
die Architektur angepassten Version des Amiga-OS ausgeliefert. Nach
Meinung des Herstellers sollte es keine Probleme geben, alle
gängigen Linux-Distributionen auf AmigaOnepoint5 einzusetzen.
AmigaPreise
Den Preis für AmigaOnepoint5-Boards und komplette Systeme soll der Handel selbst bestimmen können.
Eyetech empfiehlt jedoch für das A1.5-Mainboard inklusive des 600-MHz-PPC-Prozessors einen Preis von 600 Euro ohne Mehrwertsteuer und Versand. AmigaOS4 soll alleine 84 Euro kosten, in Verbindung mit dem Rechner 70 Euro.
