3-D-Projektionssystem aus Wien
Zwischen den Higlights von 16 Fraunhofer-Instituten auf der CeBIT, dem so genannten "future parc", steht auch ein österreichisches Produkt, das sich großen Interesses der Besucher erfreut.
Es nennt sich VICO [Virtual Interactive Collaboration Tool] und ist ein Multimedia-Tisch, an dem bis zu 20 Personen parallel Videos und 3-D-Animationen produzieren können, die im Rechner verarbeitet und über Beamer zwei- oder dreidimensional projiziert werden.
Interessenten, die Produktmanager Robert Temel am Stand 14a wegen des etwa drei Quadratmetern großen Storyboarding-Tools kontaktieren, stammen vornehmlich aus dem Bereich öffentlicher Museen.
Hier sei momentan ein enormer Nachholbedarf festzustellen, sagt Temel zur fuZo, seit die Museen wegen fehlender interaktiver Darstellungsmöglichkeiten viel Publikum an Science- und Erlebnisparks verloren haben. Die Stimmung in der Halle der Innovationen sei jedenfalls ausgesprochen gut, so Temel, der sich über mangelndes Interesse nicht beklagen kann.
Das gute StückPartnerschaft mit Fraunhofer
Vom Fraunhofer-Institut Informations- und Datenverarbeitung [IITB] stammt das so genannte MXT-Tracking, ein videobasiertes Trackingsystem, das die Positionen von Markern auf den Tischen über eine Videokamera erkennt und an einen Rechner weitergibt.
Der Computer produziert die Darstellungen auf den Screens, dem Administrationsscreen und - beim 2-D-Tisch - dem Beamer.
Beim 3-D-Tisch gibt es ein zusätzliches PC-System, das die stereoskopische 3-D-Projektion über zwei Beamer ermöglicht. Dafür ist ein vom Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik [FIT] entwickelter 3-D-Viewer im Einsatz.
Museumsquartier Wien
VICO wurde erstmals für das "ZOOM Kindermuseum" im
Museumsquartier in Wien produziert, als Teil des Multimedia-Labors
ZOOMlab, einer weiteren Entwicklung der uma, die auf der Comdex 2000
eines von dreißig Unternehmen weltweit war, die auf dem Intel-Stand
eingeladen waren.
Comdex 2000
