18.03.2002

CEBIT 2002

Bildquelle: uma

3-D-Projektionssystem aus Wien

Zwischen den Higlights von 16 Fraunhofer-Instituten auf der CeBIT, dem so genannten "future parc", steht auch ein österreichisches Produkt, das sich großen Interesses der Besucher erfreut.

Es nennt sich VICO [Virtual Interactive Collaboration Tool] und ist ein Multimedia-Tisch, an dem bis zu 20 Personen parallel Videos und 3-D-Animationen produzieren können, die im Rechner verarbeitet und über Beamer zwei- oder dreidimensional projiziert werden.

Interessenten, die Produktmanager Robert Temel am Stand 14a wegen des etwa drei Quadratmetern großen Storyboarding-Tools kontaktieren, stammen vornehmlich aus dem Bereich öffentlicher Museen.

Partnerschaft mit Fraunhofer

Vom Fraunhofer-Institut Informations- und Datenverarbeitung [IITB] stammt das so genannte MXT-Tracking, ein videobasiertes Trackingsystem, das die Positionen von Markern auf den Tischen über eine Videokamera erkennt und an einen Rechner weitergibt.

Der Computer produziert die Darstellungen auf den Screens, dem Administrationsscreen und - beim 2-D-Tisch - dem Beamer.

Beim 3-D-Tisch gibt es ein zusätzliches PC-System, das die stereoskopische 3-D-Projektion über zwei Beamer ermöglicht. Dafür ist ein vom Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik [FIT] entwickelter 3-D-Viewer im Einsatz.