15.03.2002

CEBIT 2002

Bildquelle: Siemens

PowerPoint-Präsentationen übers Handy

Siemens zeigt auf der CeBIT mit Prototypen, wie sich der Konzern die Zukunft mobiler Geräte vorstellt.

Umschwärmte Produkte waren dabei ein "UMTS"-Gerät, der kleinste Beamer der Welt sowie ein optischer Zeichenstift.

Mini-Beamer mit taschenbuchgroßem Bild

Die Palette der Anwendungen reicht von Video[-Konferenz] oder Spiel per Stream bis hin zur Mail/MMS mit aktuell geknipstem Bildanhang.

Ohne Anspruch auf Marktreife, aber tatsächlich funktionsfähig war der laut Siemens "kleinste Beamer der Welt". Über eine proprietäre Schnittstelle auf ein Handy aufgesteckt, projiziert der Mini-Beamer ein etwa taschenbuchgroßes Bild auf die Leinwand.

Die Entwickler von Siemens beschäftigen sich nun mit der Optimierung der Akkulaufzeit und vor allem der Auflösung. Bis in einigen Jahren soll sich das kleine, schwach projizierte Bild um den Faktor zehn vergrößern.

Handy-Pen für Tippfaule

Der Handy-Pen wiederum kann derzeit nur tippfaulen SMS-Schreibern Unterstützung bieten.

Ähnlich einer optischen Maus zeichnet der Stift ein Bild der Unterlage auf und liest daraus (virtuell) auf den Tisch geschriebene Zahlen oder Buchstaben, die dann auf dem Handy-Display dargestellt werden.

Eine Kombination mit dem Mini-Beamer wäre denkbar, heißt es von Siemens. Kurze Skizzen und Texte könnten dann vom Stift über das Handy auf den Beamer übertragen werden.